AvD Histo-Monte 2017

Hallo Sportsfreunde,

Anfang Februar war ich ganz spontan in Frankfurt bei der Histo-Monte. Deshalb gibt es in dem heutigen Blogbeitrag einen kurzen Rückblick davon.

Wer die AvD Histo-Monte nicht kennt, dem sei kurz gesagt: Es ist eine Gleichmäßigkeitsrallye für Oldtimer und Youngtimer. In der Vergangenheit von Deutschland aus mit unterschiedlichen Startorten wie z.B. Hanau oder Bad Homburg nach Monte-Carlo. Peter Göbel hat als Beifahrer die Rallye mit unterschiedlichen Fahrern bereits sechs Mal gewonnen und ist mittlerweile selbst der Veranstalter mit seiner Agentur plusrallye. Dieses Jahr wurde erstmalig in Frankfurt gestartet. Was natürlich für Rallyefans was Besonderes ist. Denn die wissen, dass die originale Rallye Monte-Carlo früher noch als Sternfahrt gelaufen, Frankfurt als einen der Startorte vorzuweisen hatte.

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Weltmeister und Rallye-Superstar

Auf eine andere Besonderheit warteten die Fans auf dem Innenhof der Klassikstadt am Dienstag vor der Fahrerbesprechung ganz sicher auch. Während die technische Abnahme lief, rollte fast unbemerkt ein Porsche Cayenne auf den Hof und fuhr gleich in die äußerste Ecke. Der Fahrer war nicht richtig ausgestiegen und hatte nicht mal Zeit seinen Schal und seine Jacke anzuziehen, da war schon eine kleine Menschentraube um ihn versammelt. Bewaffnet mit Faserstiften und Fotos, Plakaten, Modellautos, Lenkrädern usw. standen die ersten Autogramjäger Schlange. Ihr wisst mittlerweile von wem ich rede. Es war ganz klar, Walter Röhrl. Die Rallyelegende schrieb geduldig Autogramme und sagte auch bei Selfies mit den Fans nicht nein. Nachdem er seine Jacke endlich angezogen hatte, fuhr ein junger Mann seinen Audi A1 auf den Hof und bat Röhrl darum, sich auf dem Armaturenbrett zu verewigen. Dies alles lief noch unbemerkt von den meisten Besuchern in der hinteren Ecke des Innenhofes ab. Als Walter dann zu seinem Einsatzfahrzeug (dem Audi quattro A2 von Audi Tradition extra für Winterevents aufgebaut) lief, war nun der ganze Platz binnen Sekunden fast leergefegt und die Menschentraube um den Audi und Walter war jetzt richtig groß.

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Skoda richtig gut dabei

Wer den Blick über den Platz schweifen lässt, dem fällt eine Automarke im Teilnehmerfeld sofort auf. Skoda ist sehr stark vertreten. Neben den „Werksautos“ von Skoda Auto Deutschland setzen auch einige Privatteams auf die Fahrzeuge aus Mlada Boleslav. Skoda Deutschland unterstützt sehr gut die Veranstaltung. Nicht nur die Teilnehmer sondern auch die Leute von der Organisation können auf Skoda-Fahrzeuge zurückgreifen. Göbel hat als ehemaliger Skoda-Werksfahrer in der DRM neben Matthias Kahle natürlich beste Kontakte zu Skoda-Deutschland. Läuft…

Kahle startete auch dieses Jahr wieder im 130 RS von Skoda Auto Deutschland. Das Interessante an der Geschichte ist die Tatsache, dass vor 40 Jahren die damaligen Werksfahrer Blahna und Zapadlo im 130 RS mit genau der Lackierung wie das Auto von Kahle einen Doppelsieg in der Gruppe einfuhren und damit einen der wichtigsten Erfolge bei der Rallye Monte-Carlo für die Marke Skoda holten.

 

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