Behind the Scenes – Hinter den Kulissen beim Fotoshoot

Mir kam die glorreiche Idee, einfach über das letzte große Shooting zu schreiben. Denn es lief am Anfang nicht wie üblich ab. Was für Herausforderungen wir überwinden mussten um mit dem Fotografieren anfangen zu können…

Letztens war es wieder an der Zeit ein paar Fotos zu machen. Ich hatte mir eine schöne Location an meinem Location-Scouting Tag angeschaut. Und die war so richtig nice! Echt Klasse. Danach war klar, nicht ewig lange zu warten und relativ zeitnah die Fotos dort zu machen. Den Termin mit Madeleine hatte ich recht schnell klar gemacht. Allerdings sind von dem Location-Scouting bis zum Fototermin trotzdem 4 Wochen vergangen. Und damit war auch die Vegetation in einem anderen Zustand.

Der harte Weg zur Location

Von Ende April bis Ende Mai schiebt die Natur mächtig voran. An sich ist sowas nicht das große Thema, jedoch war es bei unserem Shooting leicht anders gelagert. Denn unser “Weg“ zur Location ging durch eine Sumpflandschaft, zwei Hänge, Gestrüpp, Hecken, meterhohe Brennnesseln und als Krönung über einen Wassergraben. Mit dem Auto bis ran fahren, war dieses Mal nicht drin… Bedeutet: Wir mussten das ganze Equipment sehr weit tragen, durch unwegsames Gelände! Ok, Challenge angenommen!

Hinzu kam das supertolle Wetter. Sonnenschein ohne Ende und fast keine Wolke am Himmel. Allerdings war es auch einer der ersten Tage im Mai die mal so richtig heiß waren. Sommerliche Temperaturen machten das Unterfangen für uns nicht einfacher. Aber hey, wenn es einfach wäre, dann würden es andere Leute machen. Und es wäre zudem saulangweilig! Die größte Herausforderung vom ganzen Fotoshooting bestand also darin, den Weg zur Location zu überstehen und die ganze Ausrüstung hinzuschleppen.

Abkühlung nach der Anstrengung

Endlich hatten wir alles vor Ort. Wir waren da schon richtig platt ohne überhaupt nur ein Foto gemacht zu haben. Die unfassbare Hitze und die Anstrengung verlangten die erste große Pause, bevor es überhaupt losging. Für mich stand zur Abkühlung ein „Fußbad“ im oben angesprochenen Wassergraben an. Warum ich ein Fußbad im Graben genommen habe? Tja…, ne gute Frage!

Weil ich noch ein paar Aufnahmen für einen der kommenden Blogeiträge benötigte. Die spannende Geschichte dazu gibt es später komplett hier an anderer Stelle. Schau einfach regelmäßig vorbei und du wirst es nicht verpassen!

Die Zeit vergeht wie im Flug

Im Schatten ging dann die Kleiderauswahl mit Getränken recht lässig von der Hand und wir beschlossen im Gebäude mit dem Fotografieren anzufangen. Bekanntlich vergeht die Zeit beim Fotografieren unfassbar schnell. Man denk: „Ach, grad mal ne halbe Stunde rum.“ Aber in Wirklichkeit sind schon zwei Stunden vorbei. Im Prinzip war klar, dass wir nicht annähernd die ganzen Fotos schaffen, bzw. die Outfits alle fotografieren können, die ich wollte.

Nachdem dann die Sonne etwas tiefer stand und die Zeit weit voran geschritten war, verlegten wir unser Set nach draußen. Die Temperaturen senkten sich in der Zwischenzeit auf ein angenehmes Maß. Das war auch die goldrichtige Entscheidung doch noch draußen auf der Freifläche die Fotos zu machen. Und da wir über 40 Minuten für den Transport unserer Sachen hin zur Location gebraucht haben, war klar, wir müssen auch alles wieder zurück zum Auto tragen. Somit viel dann auch der letzte Vorhang für diesen Tag und wir räumten unseren Kram sorgfältig ein um dann die beschwerliche Rückreise zum Auto anzutreten.

Unsere Sachen alle wieder im Auto verstaut und trotz der ganzen Anstrengung stand für uns fest: “Es hat sich wieder gelohnt!“ Wir sind mit vielen tollen Bildern in der Tasche auf die Heimreise gegangen. Aber auch die Eindrücke, die Erfahrungen, die Learnings, der Spaß und die Tatsache mit Leidenschaft wieder die Dinge getan zu haben auf die man Bock hat, sind so wertvoll.
An der Stelle möchte ich mich bei Madeleine bedanken für die phantastische Arbeit. Danke für diesen wunderbaren Tag!

Bis zum nächsten Mal.
Und danke auch an dich, wenn du bis hier hin gelesen hast. Ich freu mich echt sehr, wenn du diese Zeile noch liest!
LG Dirk

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