Mitsubishi Eclipse – Youngtimer im JDM-Style

Japanische Youngtimer sind bei uns nicht an jeder (Straßen-) Ecke anzutreffen. Umso mehr war es eine ganz besondere Freude für mich, einen selten gewordenen Vertreter mit seiner bemerkenswerten Besitzerin zu treffen.

Das 90er-Jahre Coupe aus Fernost erinnert mich an meine Zeit mit den Fahrzeugen von Mitsubishi. Eigentlich fand ich den D20 (der auch gerne als “1. Generation“ bezeichnet wird) schon damals nicht so schlecht. Bin dann aber bei einem anderen Modell aus dem Hause mit den drei Diamanten hängen geblieben (…doch das ist eine andere Geschichte). Wenn ich heute vor dem Wagen stehe, gefällt er mir noch besser als früher. Er spricht genau die Sprache aus den frühen 90ern. Irgendwie wirkt er recht kultig aber noch nicht altbacken. Und das macht den Sportwagen heute so cool!

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Japanisches Sportcoupe mit amerikanischen Wurzeln

Dabei liegen seine eigentlichen Wurzeln nicht direkt in Japan. Gebaut wurde der Mitsubishi Eclipse im U.S. Bundesstaat Illinois ab 1989. Und der war hauptsächlich für den amerikanischen Markt vorgesehen. Durch die gemeinschaftliche Entwicklung von Mitsubishi  mit den Automarken Plymouth und Eagle wurde der Wagen auch unter diesen beiden Herstellern als Laser und  Talon vertrieben. In Deutschland konnte man den Eclipse erst ab 1992 ordern. Über 11.000 Einheiten wurden in Deutschland zugelassen. Klingt jetzt nicht nach soooo viel. Aber für ein japanisches Coupe durchaus respektabel. Das macht den Wagen im Jahre 2016 zu einem mittlerweile sehr seltenen Vertreter auf unseren Straßen. Denn 20 Jahre nach seinem Produktionsende ist der coole Youngtimer auf einen minimalen Bestand zusammengeschrumpft. Ob es noch 1k Fahrzeuge davon gibt…?

Als Kult-Youngtimer kann man den Mitsubishi Eclipse der “Generation one“  schon jetzt bezeichnen. Auch wenn über 20 Jahre alte Autos hier und da ihre Wehwehchen haben, so ist die Mitsubishi-Technik durchaus robust und bezahlbar. Der Eclipse wurde bei uns zumeist mit dem 2.0 Liter Motor und 110 Kw / 150 PS angeboten. Wobei es auch sehr seltene Versionen mit Turbo und 195 PS gab. Und dann gab es noch den GSX mit Turbo und Allrad. Was für eine geile Kiste! Aber leider nicht in Deutschland. Zum Eclipse-Motor wäre noch kurz zu sagen, dass der verbaute 4G63 die gleiche Basis wie in den meisten Evo’s von Mitsubishi ist. Ein kleines aber durchaus interessantes Detail, was ich nicht unerwähnt lassen möchte.

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Cooler Youngtimer als Daily Driver

“Die Grenzen des Alltags hinter sich lassen.“ So lautet der Spruch aus dem Werbevideo von 1992. Das trifft heute mehr denn je zu! Klar kann man mit einem Youngtimer den Alltag sehr gut hinter sich lassen. Was sicher auch bei Madeleine ab und an zutrifft. Nun ist es aber so, dass sie den Eclipse nicht nur am Wochenende für eine kurze Ausfahrt aus der Garage holt. Denn die junge Dame bewegt ihren Wagen in den Sommermonaten auch im Alltag. Und was sollte schon dagegen sprechen, einen coolen Youngtimer im JDM-Style täglich zu fahren? Ich finde, nichts…

So sieht es auch Madeleine. Selbst wenn sie jeden Tag mit dem Auto auf der Straße unterwegs ist, bleibt es dennoch etwas Besonderes mit dem Auto zu fahren – sagt Madeleine. Das glaube ich ihr sofort. Ich schleiche um Madeleine’s Auto und bewundere die Linienführung des Coupes. Ich mag das Design, denn es unterstreicht den damaligen Zeitgeist sehr schön. Sowohl im Innenraum als auch Außen. Und genau das ist eben das Typische an den Autos aus der Zeit. Sie sind einfach “anders“ als die heutigen Autos.

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Madeleine und ihr Mitsubishi Eclipse

Hmm… Wie kommt die Frau zu dem Auto? Warum gerade ein japanisches Youngtimer-Coupe? Wollen die meisten jungen Frauen nicht einen Audi A1 oder einen Mini Cooper fahren?
Hast du dir jetzt auch solche oder ähnliche Fragen gestellt? Ok, diese Fragen haben durchaus ihre Berechtigung!

Nun gut. Ich werde dir die Story komplett erzählen. Lass mich aber vorher noch kurz auf die gestellten Fragen eingehen. Zur ersten und zweiten Frage: Genau das wird in den nachfolgenden Zeilen dargestellt. Nun noch zu Frage Nummer 3: Na ja, die meisten jungen Frauen sicher schon. Aber eben nicht alle wollen mit solchen neumodischen Kartons umher gurken.  🙂
Ok. Nachdem wir das geklärt haben, können wir uns wieder den beiden Hauptdarstellern widmen.

Stop!!!! Ich werde hier einen kleinen Break machen. Teil 2 von diesem Blogbeitrag folgt Mitte Februar.
Wenn du also wissen möchtest, wie (und warum) Madeleine zu dem Mitsubishi gekommen ist, dann schau einfach wieder hier vorbei. Ein kleines Video wird es im zweiten Teil auch noch geben!
Du darfst gespannt sein…

Edit: Hier geht’s zum Teil 2

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Kerstinreply
2. Oktober 2018 at 22:03

Liebe Madeleine, es ist ne geile Kiste. Glückwunsch jedenfalls. Ich bin ein Kind der 60ziger, totaler Japan Fan und da war klar. Irgendwann hol ich mir einen. Nun ist er da. Eclipse Targa. Bj. 94 in rot. Der Knaller wenn man die Dachhälften abmacht und quasi als Cabrio fährt. Leider ist vieles an dem Auto im Argen. Ich such mich kaputt nach Ersatzteilen und ner Werkstatt, die auch Bock hat, so ein tolles Auto zu erhalten. Bis jetzt sind die eher überfordert und lustlos. Dabei ist mein Wunsch und Wille das Auto so richtig toll aufzumöbeln und fit zu machen, damit es die nächsten Jahre gut übersteht. Also wenn Du ein paar Tips hast, her damit. Jetzt brauch ich zum Beispiel dringend ne Antriebswelle. 🙁
Schade, dass wir sooo weit weg voneinander entfernt sind. Dir noch viel Freude am dem Japaner und herzliche Grüße aus Mühlheim am Main …. Kerstin

Dirk Hösselreply
3. Oktober 2018 at 17:27
– In reply to: Kerstin

Hallo Kerstin.
Du fährst auch einen Youngtimer aus den 90ern. Sehr cool!
Stimmt, die „alten“ Autos brauchen viel Zuwendung. Was nicht immer einfach ist. Schon garnicht wenn man es rational betrachtet.
Jedoch geben die alten Autos soooo viel zurück. Das ist unbezahlbar!
Danke für deinen lieben Kommentar. Viel Erfolg beim Aufbau des Fahrzeugs und noch viel mehr Spaß am Fahren!
Liebe Grüße aus der Rhön.
Dirk

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