“Pedro“ gewinnt im Lancia Delta Integrale die Sanremo Rally Storico

Die Rallye Sanremo ist ja schon ein Highlight im Rallyekalender. Sanremo ist für jeden Menschen, der sich für Rallyesport (und insbesondere für die Geschichte) interessiert, ein Begriff. Wir denken nur an Walter Röhrl auf Fiat im Jahr 1980 oder 1985 im Audi S1 E2. Oder Michele Mouton, die als erste Frau einen WM-Lauf gewinnen konnte. Und so ganz muss die heutige Rally Storico nicht auf die Helden von damals verzichten.

Die Veranstaltung gehört auch zum FIA Historic Rally Championship. Das ist alles andere, als eine Kaffeefahrt. Keine entspannte Fahrt und das Rallyeauto ganz gemütlich über die Piste rollen lassen. Dort geht es mit historischem Kulturgut auf vier Rädern ganz ordentlich zur Sache.
Denn am Ende geht es, wie in der Rallye-WM auch, um jede Sekunde.
Allerdings sind viele Autos schon auf einem technisch sehr hohen Niveau im Rahmen dessen was laut Reglement erlaubt ist.
Und so langsam rücken die Baujahre der damaligen Gruppe A aus der Weltmeisterschaft nach. Man muss eigentlich schon in einem Integrale sitzen um zu gewinnen. Mit dem 037 Rally wird es gegen die Lancia Delta immer schwerer werden. Wobei eine ganze Zeit lang genau das Auto neben dem Porsche 911 das Maß der Dinge war. Und so schaffte es bei der diesjährigen Ausgabe ein 037 gerade so in die Top 10 der Gesamtergebnisliste. Den Sieg machten zwei Lancia Delta Integrale unter sich aus. Massimo „Pedro“ Pedretti und Emanuele Baldaccini gewinnen mit 3,7 Sekunden vor der Besatzung Luigi „Lucky“ Battistolli und Fabrizia Pons, ebenfalls im Integrale.
Und genau Fabrizia Pons war es auch vor 35 Jahren die an der Seite von Michele Mouton im Audi quattro beim großen Sieg auf dem Beifahrersitz saß. Auf dem dritten Gesamtrang kommt Da Zanche im Porsche 911 sowie auf Platz 4 Musti auf dem gleichen Modell vor Comas auf dem fünften Rang im Lancia Stratos.

 

Fotos: Veranstalter

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